EDITORIAL
Editorial

Themen aus der Gruppe finanzieren

Unabhängiger Journalismus ist ein hohes Gut. Um dies zu erhalten, gehen wir neue Wege. Seit über einem Jahr stellen wir als Redaktion fachliche Themen zur Diskussion. Unsere Leser bewerten deren Wichtigkeit. Bereits hierdurch beteiligen sie sich an der redaktionellen Arbeit. Aus dieser Sammlung ist ein lesenswerter Überblick der vergangenen Monate entstanden.


NEWSLETTER

Mit unserem Newsletter immer auf dem Laufenden.


TERMINE

Bundeswissenschafts- woche

Wichtige Termine der Forschungs- und Hochschulpolitik in Deutschland – Ein Service von lemmens online


FACHJOURNALISMUS

Crowdfunding

Leser beteiligen sich an der Themenfindung


FORSCHUNG

Citizen Science

Bürger im Dialog mit Wissenschaftlern


Naturwissenschaften

Defizite der Nanoforschung

02.12.2013

Manfred Ronzheimer

Die Risiken einer neuen Technologie werden in Deutschland unzureichend untersucht

Grafik: Gerd Altmann/pixelio

Die Nanotechnik erobert als Querschnittstechnologie immer mehr Anwendungsbereiche, unterstützt und angetrieben durch eine Vielzahl von Forschungsprojekten. Weniger dynamisch verläuft dagegen die Risikoforschung, die unbeabsichtigte Nebenwirkungen der Nanotechnologie auf die menschliche Gesundheit und die natürliche Umwelt in den Blick nimmt. Vor allem bei solchen Anwendungen, die die Mini-Partikel in Kontakt mit dem Menschen bringen – über Lebensmittel und Textilien – gibt es weiterhin Unsicherheiten.

Viele Versprechen ranken sich um die Nanotechnologie: Bessere Produkte, effizientere Prozesse, neuester Hit ist die ökologische Nachhaltigkeit. Unter dem Stichwort „Green Nano“ sollen die Energieeffizienz und Ressourcensparsamkeit der „Zwergen-Stoffe“ (Nano: griech. Zwerg) propagiert werden. Gleichwohl: Wie bei jeder jungen Technik liegt auch über der Nanotechnologie der Schleier der nicht ausreichend bewiesenen Unbedenklichkeit, vor allem für Mensch und Natur. Auch in Deutschland wird nach Meinung von Experten zu wenig in die Nano-Risikoforschung investiert. Ein zweiter Defizitbereich ist die mangelhafte Deklaration von Nano-Produkten, die schon auf dem Markt sind.

Wirtschaftlich ein Milliardenmarkt

Nano ist kein neues Material, sondern eine neue Dimension. Die  „Nanotechnologie“ hantiert mit Stoffen, deren Partikelgröße im Bereich von Nanometern liegt. Nano bezeichnet den milliardsten Teil von einem Meter oder einen Millionstel Millimeter. Wegen ihrer geringen Größe weisen Nanopartikel vom Ausgangsstoff deutlich abweichende physikalische und chemische Eigenschaften auf.

So lassen sich in der Medizintechnik mit Nanomaterialien besonders glatte, schmutzabweisende Oberflächenstrukturen herstellen, die eine bessere  Hygienevorsorge ermöglichen. Neuartige nanotechnologische Glasstrukturen versprechen in der Lasertechnik Fortschritte in der Lichtlenkung und Leistungssteigerung. Computerchips und Biotechnologie sind weitere Nutznießer. Auf der Luftfahrtausstellung ILA in Berlin wurde von Fraunhofer-Forschern eine neue Flügelheizung aus Nano-Partikeln vorgestellt. Die winzigen Metall-Teilchen werden dem Werkstoff der Tragflächen beigemischt, was eine elektrisch leitfähige Schicht erzeugt, die mittels Hitze den Flügel vor Vereisung schützen soll.

Vor dieser Anwendungspalette wächst die wirtschaftliche Bedeutung des industriellen Nanotechnologiesektors kontinuierlich. Nach Angaben des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sind in Deutschland 960 überwiegend mittelständische Unternehmen in diesem Bereich tätig, die mit 64.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 14 Milliarden Euro erwirtschaften.

Wissenslücken über Nano-Wirkungen

Auch in Alltagsprodukte wie Kosmetika und Lebensmittel hält die neue Technik Einzug. Allerdings nicht ohne Warnung von Experten, die auf Defizite in der begleitenden Risiko-Sicherheitsforschung hinweisen.

„Einige Studien haben bereits ernst zu nehmende Hinweise auf die Ökotoxizität bestimmter Nanopartikel ergeben“, stellt die Fraktion der Grünen im Bundestag in einer Regierungsanfrage fest. Besonders bedenklich sei es, „wenn im verbrauchernahen Bereich Nanomaterialien eingesetzt werden, für die bis heute nicht geklärt ist, ob diese Partikel in ungebundener Form die Blut-Hirn-Schranke überwinden können“.

Bereits vor zwei Jahren (2011) hatte der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) auf die Wissenslücke bei Nano-Wirkungen hingewiesen: „Die möglichen Folgewirkungen für Mensch und Umwelt sind bisher unzureichend untersucht“, stellte das Gremium in einer Studie für das Umweltministerium fest. Anlass zur Besorgnis sah das Gremium „bei der Verwendung von Nanomaterialien in verbrauchernahen Sprays, der zunehmenden Vermarktung von Nanosilber-Produkten und der Herstellung und Weiterverarbeitung von Kohlenstoff-Nanoröhren, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein“. Neben der Wirkungsforschung sei auch eine schnelle Regulierung der neuen Stoffklasse nötig, notfalls in einem eigenen Chemikalien-Gesetz.

Seitdem ist allerdings nicht viel passiert, wie Wolf-Michael Catenhusen moniert, der die Nano-Kommission im Auftrag der Bundesregierung leitete, die im Februar 2011 ihren Abschlussbericht vorlegte. „Von unseren Vorschlägen wurden zwar einige aufgegriffen, aber es fehlt auf Regierungsebene weiterhin an einer ressortübergreifenden Strategie im Nano-Bereich“, erklärt der frühere SPD-Staatssekretär im Bundesforschungsministerium. Bei den Themen Nanosilber und Carbon Nano-Tubes (CNT) sei zwar die Forschung verstärkt worden. Insgesamt gebe die Bundesregierung von ihren Fördermitteln für die Nanotechnik aber nur sechs Prozent für die Risikoforschung aus. Genau genommen – unter Einbeziehung der Grundmittel für die Institute – seien es nur drei Prozent von 382 Millionen Euro (im Jahr 2009).  Empfohlen wird ein Anteil von zehn Prozent. „Auf dem Zukunftsfeld der Green Nanotech passiert in Deutschland überhaupt nichts“, kritisiert Catenhusen. „USA und Großbritannien hängen uns da ab.“ Bei der Regulierung setzen die Franzosen die Standards.

Eine zweite Asbestkatastrophe?

Den Sachstand des Wissens bei der Verwendung von Nanosilber versammelte Anfang 2012  das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Das Edelmetall wird wegen seiner anti-mikrobiellen Wirkung in Textilien eingesetzt, um die Schweißbildung zu verhindern. Inzwischen gibt es den Verdacht, dass auf diese Weise Resistenzen des Körpers gegen das Medizin-Metall wie gegen Antiobiotika generell gefördert werden könnten. „Über das mögliche gesundheitsschädigende Potenzial von Nanosilber wissen wir immer noch zu wenig und können daher das gesundheitliche Risiko für den Verbraucher derzeit nicht wissenschaftlich fundiert abschätzen“,  sagt BfR-Präsident Andreas Hensel. Auch der Verdacht, die Nano-Kohlefasern könnten sich als epidemisches Gesundheitsrisiko wie seinerzeit die Asbestfasern entpuppen, ist wissenschaftlich noch ungeklärt. „Wir können noch nicht sagen, wie der Körper damit fertig wird“, ergänzt Gaby-Fleur Böl, Leiterin der Risikokommunikation am BfR. „Es ist nach wie vor offen, ob es zu einem Problem werden kann.“

Fehlendes Produktregister

Somit wächst die Eigenverantwortung des Verbrauchers, mit Nano-Produkten kritisch umzugehen. Allerdings fehlt – durch Uneinigkeit der Regierung und Widerstand der Industrie – in Deutschland noch immer ein Nano-Produktregister, das anführt, in welchen Waren welche Nanomaterialien in welchen Mengen verarbeitet sind. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat daher eine eigene Datenbank (nanowatch.de) erstellt, die bislang 200 Nano-Produkte und ihre Hersteller auflistet. „Die Webseite wird gut frequentiert und wurde auf rund 1000 Produkte erweitert“, erklärt BUND-Expertin Patricia Cameron, die auch der Nano-Kommission angehörte. In einigen Fällen teilten Hersteller den Umweltschützern freiwillig mit, dass sie künftig auf Nano-Komponenten verzichten werden. Die Nano-Liste des BUND ist auch als mobile App verfügbar, um auf dem Smartphone den Warencheck gleich im Supermarkt machen zu können.

Bürgerwissen über Nano: Unkenntnis nimmt zu

Zwischenzeitlich ist die Akzeptanzforschung vorangekommen. Eine neue Untersuchung („Nanoview – Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung der Nanotechnologien und zielgruppenspezifische Risikokommunikationsstrategien“), die vom Berliner Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung für das BfR erstellt wurde (1), unterscheidet in der deutschen Bevölkerung vier „Nano-Typen“: die Befürworter (22 %),  die Skeptiker (19 %), die Vorsichtigen (37 %) und die Uninformierten (21 %). Die Befürworter sind eher männlich und überdurchschnittlich oft bei jungen Menschen anzutreffen. Die Skeptiker sind hingegen eher weiblich und alt und finden sich eher in den gehobenen und kreativ/kritischen Milieus. Eine Erklärung für die starke geschlechtliche Ambivalenz gegenüber der Nanotechnik konnten die Forscher nicht geben. Sie empfahlen aber, beim „Aufbau eines Orientierungsportals im Internet“ unterschiedliche Texte für Männer und Frauen zu erstellen. „So könnte ein Bereich ‚Faszinierende Nanowelten‘ eher männliche Adressaten ansprechen und ein Bereich ‚Wie Nanotechnologien den Alltag verändern‘ eher die weibliche Zielgruppe.“ (Kap. 5.6)

Wenig erfolgreich waren indes die Informationskampagnen der letzten Jahre. So gibt ein Großteil der Befragten an, von Nanotechnologien bisher nichts gehört zu haben – und dies mit wachsender Tendenz. „Die Antworten auf die offene Frage ‚Was haben Sie über Nanotechnologie bzw. Nanomaterialien gehört oder gelesen?‘ zeigen, dass der Anteil der Unwissenden gestiegen ist und zwar von 32,7 % in 2007 auf 40,9 % im Jahr 2012“  (S. 76)  Und wer etwas erfährt, wird mit zunehmender Information skeptischer gegenüber der Technologie. „Erhalten die Befragten nicht nur neutrale Informationen, sondern auch Informationen über Chancen und Risiken der Technologie, wird sie auf der allgemeinen Ebene kritischer eingeschätzt“ (S. 75). Auch hier mit ansteigender Tendenz zur kritischen Haltung. „Bezüglich der Anwendung in Sonnencremes steigt der Anteil derer, die angeben, dass das Risiko den Nutzen „deutlich“ bzw. „eher“ übersteigen wird, signifikant von 47,6 % auf 60,3 % und für Hautcremes von 61,2 % auf 75,7 %.“ (ebd)

Diese Haltungen prägen auch die Kaufentscheidungen der Bürger. Die Studie stellt fest, dass „die Anwendung von Nanotechnologien und Nanomaterialien in Lebensmitteln und
Kosmetika … eher kritisch gesehen“ wird (S. 77). Dementsprechend ist für Produkte im Bereich Oberflächenversiegelung und -pflege sowie Kleidung „die Kaufbereitschaft vergleichsweise hoch, für Nano-Kosmetika und Nano-Lebensmittel eher niedrig“.

Entsprechend praxisbezogen ist auch der Informationsbedarf, den die Bürger artikulieren: Ihnen ist die allgemeine Unterrichtung über Nanotechnologie nicht so wichtig, sondern vor allem konkrete Informationen über Anwendungen, und hier insbesondere die Aufklärung über Risiken. „Die mit Abstand wichtigste Erwartung an staatliche Stellen ist daher auch, dass sie intensiver über Nanotechnologien informieren und aufklären. Gefordert wird eine ausgewogene, objektive, ehrliche, unabhängige und verständliche Informationspolitik.“ (S. 78).  Andere staatliche Aufgaben wie etwa die Einführung einer Kennzeichnungspflicht werden von den Bürgern erst nachrangig artikuliert.

Bürgerbeteiligung in der Nanotechnologie

Dabei wurden bereits Anstrengungen in Sachen Bürgerakzeptanz unternommen. Eingedenk der Verständigungs- und Akzeptanzprobleme bei der Gentechnik, wollten es Forschungspolitiker und wirtschaftliche Anwender im Falle der Nanotechnik diesmal anders machen: Der Bürger sollte frühzeitig an die neue Technologie herangeführt und am Entscheidungsprozess beteiligt werden. Information und Partizipation sollten Skepsis und Technikängsten entgegenwirken. So wurden im letzten Jahrzehnt eine Reihe von Bürgerforen und Verbraucherkonferenzen veranstaltet, die sogar eigene Empfehlungen zur Entwicklung des Technikfeldes formulierten.

Von der Bundesregierung wurde 2006 die „Nanokommission“ berufen, die den  „NanoDialog“ mit  Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Behörden und Verbänden führte und  2011 Handlungsempfehlungen vorlegte. Auf die breite Bevölkerung zielten die Technologiegespräche des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Bürger treffen Experten“ an verschiedenen Orten in Deutschland, unter anderem 2011 in Göttingen und Augsburg, sowie Dialogveranstaltungen, die im Rahmen des Forschungsprojekts „NanoCare“ in den Jahren  2006 bis 2009 durchgeführt wurden. Zudem wurde vom BMBF der „nanoTruck“,  ein rollendes Ausstellungs- und Kommunikationszentrum zur Nanotechnologie, durch die Lande geschickt.

Einen besonderen Stellenwert hatte die Bürgerkonferenz „Nanotechnologien und Verbraucherschutz", die sich 2006 erstmals mit den Chancen und Risiken nanotechnologischer Anwendungen aus Bürgersicht beschäftigte. In dieser Konferenz, die das Bundesinstitut für Risikobewertung zusammen mit zwei alternativen Umweltinstituten (Unabhängiges Institut für Umweltfragen UfU und Institut für ökologische Wirtschaftsforschung IÖW, beide Berlin) organisierte, verfassten 18 zufällig ausgewählte Bürger einen Bericht, der die aktuelle Situation der Nanotechnologie kritisch bewertete und Empfehlungen zur Weiterentwicklung machte. „Wir fordern eine Kennzeichnungspflicht ‚Nano‘, damit der Verbraucher zum einen ein Wahlrecht hat und zum anderen eine Täuschung für den Verbraucher vermieden werden kann“, heißt es in dem Verbrauchervotum von 2006. Und weiter: „Eine Kennzeichnungspflicht erachten wir im Bereich Lebensmittel für besonders wichtig, da hier die Stoffe dem Körper direkt zugeführt werden.“ Neben dem Einsatz in Lebensmitteln äußerten sich die Bürger detailliert zur Verwendung von Nanostoffen in Kosmetika und Textilien.

Aus Technik-Konflikten gelernt

„Es ging uns mit diesen Projekten sowohl um die Sensibilisierung als auch um die Klärung offener Fragen“, bilanziert Wolf-Michael Catenhusen. Auch bei den Bürgervoten habe es sich „keineswegs um Schau-Veranstaltungen gehandelt“. Die Forschungspolitik habe  „aus vorherigen Technikkonflikten wie der Kerntechnik und der Gentechnik ihre Lektionen gelernt“. Die Verbesserungen im Meinungs-Klima lassen sich nach Aussage Catenhusens auch durch die demoskopischen Daten des „Euro-Barometers“ belegen, wonach die deutsche Bevölkerung der Nanotechnik gegenüber positiv eingestellt ist. Aufholbedarf sieht Catenhusen eher auf der politischen Seite: „Was in Deutschland fehlt, ist ein strategisches Nanoaktionsprogramm.“ Vielleicht kommt mit der neuen Bundesregierung dieser Schub.

Aus Sicht der Zivilgesellschaft hat die Bürgerpartizipation bei der Nanotechnik in der ersten Phase noch nicht die volle Wirkung entfaltet. „Gemessen an dem, was wir an Zeit und Engagement hineingesteckt haben, hätte eigentlich mehr herauskommen müssen“, bemerkt Nano-Spezialist Jurek Vengels vom BUND. Die Vorschläge und Forderungen zu neuen gesetzlichen Kontrollen und Forschungsrichtungen für die Nanotechnologie seien nur in Teilen aufgegriffen worden. „Gewisse Früchte“ habe der Nano-Dialog zwar getragen, aber Umsetzungsprozesse gestalteten sich nur in langsamem Tempo.

Erfolg bei Produktkennzeichnungen

Immerhin gilt seit Mitte Juli 2013 europaweit eine einheitliche Kosmetikverordnung, nach der die Kosmetikhersteller die Nanomaterialien, die direkt mit dem Körper von Verbrauchern in Kontakt kommen, auf ihren Verpackungen eindeutig kennzeichnen müssen. Das betrifft vor allem Sonnencremes oder Make-Ups. Die entsprechende Kennzeichnung für Lebensmittel soll 2014 folgen. Mit diesen beiden Produktbereichen ist aus Sicht von Bürgervoten und Umweltverbänden aber nur ein erster Schritt vollzogen. Generell wird eine transparente Kennzeichnung aller Produkte verlangt, in denen Nanobestandteile enthalten sind. Grund dafür ist das Vorsorge-Prinzip. Da noch nicht genügend Forschungsergebnisse zur  gesundheitlichen Unbedenklichkeit vorliegen, soll der Verbraucher selbst entscheiden können. Weiter gilt: Kleine Teilchen, große Fragezeichen.

(1) http://www.bfr.bund.de/de/bfr_wissenschaft_2013.html