lemmens online crowdfunding

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Europa ist größer

Erfolg für den Dachverband der europäischen Wissenschaftsakademien ALLEA

Bildquelle: Alea

Die Geistes- und Sozialwissenschaften sind auf der europäischen Forschungsbühne angekommen. Im neuen Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020, das zum Jahresende 2013 die Zustimmung des EU-Parlaments erhalten hat, kommen die „weichen“ Fächer erstmals mit einer eigenen Programmlinie vor. „Das ist für uns ein großer Erfolg“, freut sich Günter Stock, der amtierende Präsident des Dachverbandes der europäischen Wissenschaftsakademien ALLEA.

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Defizite der Nanoforschung

Die Risiken einer neuen Technologie werden in Deutschland unzureichend untersucht.

Grafik: Gerd Altmann/pixelio

Die Nanotechnik erobert als Querschnittstechnologie immer mehr Anwendungsbereiche, unterstützt und angetrieben durch eine Vielzahl von Forschungsprojekten. Weniger dynamisch verläuft dagegen die Risikoforschung, die unbeabsichtigte Nebenwirkungen der Nanotechnologie auf die menschliche Gesundheit und die natürliche Umwelt in den Blick nimmt. Vor allem bei solchen Anwendungen, die die Mini-Partikel in Kontakt mit dem Menschen bringen – über Lebensmittel und Textilien – gibt es weiterhin Unsicherheiten.

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Öffentlichkeit als Geheimnis

Drei Akademien sinnieren über eine bessere Verständigung zwischen Wissenschaft und Medien: Ist das Neben- oder Doppelforschung? Und wer hat die rasanten Schweizer im Blick?

Lichtkunst73 / Pixelio

Lichtkunst73 / Pixelio

Wissenschaft und Medien haben Probleme, sich gegenseitig zu verstehen und verständlich zu machen. Was sind die Ursachen dieser Kommunikationsprobleme und wie lassen sie sich beheben? Darüber berät seit Anfang 2012 eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien” (WOM) der drei Wissenschaftsakademien: der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften.

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Industrie 4.0, Smart Factory – oder die Produktion von morgen

Zwischenbilanz Hannover Messe 2013 – vor zwei Jahren wurde dort das Konzept erstmals diskutiert.

Fabrik Weidmüller
(C) Weidmüller Interface GmbH & Co. KG

Die Nachrichten der letzten Jahre sind eindeutig: Aus der industriellen Forschung dringen immer häufiger Begriffe wie das Internet der Dinge, Smart Factory, Cyber-Physical Systems (CPS) oder Industrie 4.0. nach außen. Sie alle meinen intelligente Maschinen und Materialien, die sich miteinander verständigen, voneinander lernen. Sie scheinen sich abzustimmen und entscheiden am Ende selbstständig, was zu tun ist. Ist das ein Wunsch- oder Angstszenario? Vor zwei Jahren begann in Hannover die breite Diskussion. Nun – 2013 – gibt es die erste Gelegenheit, die Chancen zu beleuchten. Wissenschaft und Wirtschaft im Gespräch.

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